Jeder Frenchie-Besitzer kennt "den Blick". Es ist dieser Moment, in dem man "Sitz" sagt, und der Hund einen mit diesen großen, gefühlvollen Augen anstarrt, den Befehl verarbeitet und dann... langsam blinzelt und genau das weiter tut, was er vorher getan hat.
Französische Bulldoggen werden bekanntlich als „Clowns im Gewand eines Philosophen“ beschrieben, aber „stur wie ein Maultier“ trifft es oft genauer. Obwohl sie nicht von Natur aus unartig sind, sind sie unabhängige Denker, die sich ständig eine Frage stellen: „Was habe ich davon?“
Wenn Sie des Machtkampfes müde sind, erfahren Sie hier, wie Sie Ihren eigensinnigen Liebling in einen motivierten Schüler verwandeln können.
1. Der „Was habe ich davon?“-Faktor (Bestechung vs. Belohnung)
Seien wir ehrlich: Frenchies sind sehr transaktional. Für sie ist ein „Braver Junge!“ nett, aber ein Stück gekochtes Hühnchen ist ein Vertrag.
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Hochwertige Belohnungen: Verwenden Sie für neue oder schwierige Befehle „das gute Zeug“ – kleine Käsestücke, gefriergetrocknete Leber oder Lachsleckerlis.
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Der Übergang: Sobald sie einen Trick gemeistert haben, fangen Sie an, Lob und Kopfkraulen einzustreuen, damit sie nicht nur für die Snacks arbeiten.
2. Kurz, süß und lustig halten
Frenchies haben die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches in einem Spielzeugladen. Wenn eine Trainingseinheit länger als 5–10 Minuten dauert, schalten sie buchstäblich ab oder wandern für ein Nickerchen davon.
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Mikro-Sitzungen: Drei 5-minütige Sitzungen am Tag sind unendlich effektiver als ein 20-minütiger Marathon.
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Auf einer positiven Note enden: Hören Sie immer dann auf, wenn sie noch erfolgreich sind. Wenn sie frustriert werden, werden sie Training mit „Arbeit“ statt mit „Spiel“ assoziieren.
3. Die Sturheit überlisten
Wenn Ihre Französische Bulldogge einen Befehl verweigert, machen Sie keinen Schreikampf daraus – Sie werden verlieren. Sie sind Meister der „stillen Behandlung“.
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Abwarten: Wenn Sie wissen, dass sie den Befehl kennen, warten Sie 10 Sekunden. Manchmal braucht ihr „Prozessor“ einfach einen Moment, um zu entscheiden, dass Gehorchen tatsächlich ihre eigene brillante Idee ist.
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Umgebung wechseln: Wenn sie im Wohnzimmer nicht hören, werden sie im Park definitiv nicht hören. Meistern Sie zuerst die Grundlagen in einer ruhigen, ablenkungsfreien Zone.
4. Ihr FOMO nutzen (Fear Of Missing Out)
Frenchies sind die ultimativen „Klettverschluss-Hunde“. Sie hassen es, aus dem Geschehen ausgeschlossen zu werden. Dies können Sie zu Ihrem Vorteil nutzen.
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Negative Bestrafung: Wenn sie besonders trotzig oder „frech-stur“ sind, ist eine 30-sekündige „Reverse-Auszeit“ (bei der Sie den Raum verlassen) oft effektiver als eine Schelte. Sie wollen dort sein, wo die Menschen – und der Spaß – sind.
5. Beständigkeit ist König
Wenn Mama „Runter!“ sagt, aber Papa „Platz!“, wird Ihre Französische Bulldogge die Option wählen, die beinhaltet, auf dem Sofa zu bleiben. Stellen Sie sicher, dass jeder im Haus die gleichen Kommandos und Handzeichen verwendet. Eine verwirrte Französische Bulldogge ist eine sture Französische Bulldogge.
Die Goldene Regel: Versuchen Sie niemals, einen müden, hungrigen oder überhitzten Frenchie zu trainieren. Ein komfortabler Hund ist ein lehrbarer Hund.
Das Training einer Französischen Bulldogge erfordert Geduld, Humor und eine Tasche voller Leckerlis. Sie werden vielleicht nie so gehorsam sein wie ein Golden Retriever, aber dieser unabhängige Geist ist genau der Grund, warum wir sie lieben.
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