Sie kennen das Spiel.
Sie stehen auf, um in die Küche zu gehen. Klick-Klack-Klick-Klack. Ihr Frenchie ist direkt hinter Ihnen. Sie gehen ins Badezimmer. Sie sehen zwei kleine Pfoten und eine flache Nase, die unter dem Türspalt schnüffeln. Sie nehmen Ihre Schlüssel in die Hand. Und plötzlich fallen die großen Fledermausohren herab, die Augen werden groß und das Zittern beginnt.
Herzlichen Glückwunsch, Sie besitzen einen „Klettverschluss-Hund“.
Französische Bulldoggen wurden für einen bestimmten Zweck gezüchtet: Gesellschaft. Sie wurden nicht zum Jagen, Hüten oder Bewachen gezüchtet. Sie wurden gezüchtet, um in Spitzenfabriken auf Schoßen zu sitzen und die Füße Pariser Künstler zu wärmen. Es liegt buchstäblich in ihrer DNA, bei Ihnen zu sein.
Aber während geliebt zu werden wunderbar ist, ist Trennungsangst stressig – für Sie beide. Wenn Ihr Frenchie heult, Möbel zerstört oder ein Unglück hat, sobald Sie gehen, ist er nicht „ungezogen“. Er hat einen Panikanfall.
Hier erfahren Sie, wie Sie Ihrem Frenchie helfen können, zur Ruhe zu kommen und zu lernen, dass Alleinsein in Ordnung ist.
1. Die Regel des „langweiligen Abschieds“
Wir sind alle schuldig daran. Bevor wir gehen, sagen wir mit hoher, emotionaler Stimme: „Oh, mein armes Baby! Mami liebt dich! Sei brav! Ich bin bald zurück!“
Hören Sie sofort damit auf.
Wenn Sie viel Aufhebens machen, signalisieren Sie Ihrem Hund, dass etwas Großes und Beängstigendes passieren wird. Sie treiben ihren Adrenalinspiegel in die Höhe, kurz bevor Sie die Tür verlassen.
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Die Lösung: Ignorieren Sie Ihren Hund 10-15 Minuten, bevor Sie gehen. Wenn Sie gehen, gehen Sie einfach. Kein Blickkontakt, kein „Auf Wiedersehen“.
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Die Rückkehr: Dieselbe Regel gilt. Wenn Sie nach Hause kommen, ignorieren Sie sie, bis sie ruhig sind und alle vier Pfoten auf dem Boden sind. Dies lehrt sie, dass Ihr Kommen und Gehen ein Nicht-Ereignis ist.
2. Desensibilisieren Sie die „Auslöser“
Ihr Frenchie ist schlau. Er kennt Ihre Routine besser als Sie.
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Schlüssel aufheben = Sie gehen.
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Schuhe anziehen = Sie gehen.
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Mantel nehmen = Sie gehen.
Bis Sie die Tür tatsächlich öffnen, befindet sich Ihr Hund bereits auf Angststufe 10.
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Die Lösung: Brechen Sie die Assoziation.
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Nehmen Sie Ihre Schlüssel, setzen Sie sich dann hin und schauen Sie fern.
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Ziehen Sie Ihre Schuhe an und spülen Sie dann ab.
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Ziehen Sie Ihren Mantel an und lesen Sie dann ein Buch. Machen Sie dies 5-10 Mal am Tag, ohne zu gehen. Irgendwann wird Ihr Frenchie diese Handlungen nicht mehr als „Weltuntergang“ sehen, sondern nur noch als Hintergrundgeräusch.
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3. Geben Sie ihnen eine Aufgabe (Das „Schleckmatte“-Leben)
Angst beansprucht viel Denkleistung. Wenn Ihr Frenchie mit einem Problem beschäftigt ist, kann er sich nicht auf Panik konzentrieren.
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Die Lösung: Füttern Sie Ihren Frenchie niemals sein Frühstück in einer Schüssel, bevor Sie gehen. Verwenden Sie einen gefrorenen Kong oder eine Schleckmatte. Das Einfrieren von Nassfutter, Erdnussbutter (xylitfrei!) oder Joghurt verlängert die Dauer auf 20-30 Minuten.
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Warum es funktioniert: Lecken ist ein selbstberuhigendes Verhalten bei Hunden. Es setzt Endorphine in ihrem Gehirn frei, die sie auf natürliche Weise beruhigen.
4. Richten Sie die „Zen-Zone“ ein
Die Umgebung ist alles. Wenn Ihr Haus mucksmäuschenstill ist, klingt jede zuschlagende Autotür draußen, als kämen Sie nach Hause (aber das tun Sie nicht, was Frustration verursacht).
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Geräusch: Lassen Sie das Radio an. Klassische Musik oder Reggae (ja, wirklich!) senken nachweislich die Herzfrequenz bei Hunden.
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Geruch: Hunde erleben die Welt durch ihre Nasen. Ein beruhigender Geruch kann als starker Auslöser für Entspannung wirken.
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Tipp: Viele unserer Kunden zünden abends unsere Sleepy Frenchie Lavendelkerze an, während sie entspannen. Wenn Sie diesen Geruch als Signal für „Entspannungszeit“ etablieren, kann das verbleibende Aroma ihnen Trost spenden, selbst wenn Sie nicht da sind. (Denken Sie daran: Lassen Sie niemals eine brennende Kerze bei einem unbeaufsichtigten Hund! Pusten Sie sie aus, bevor Sie gehen, oder verwenden Sie eine Kerzenwärmerlampe mit Timer).
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Der Realitätscheck
Die Behebung von Trennungsangst braucht Zeit. Es wird nicht über Nacht geschehen.
Wenn Ihr Frenchie unter schwerer Angst leidet (sich selbst verletzt, um aus einer Kiste zu entkommen, oder sich krank macht), konsultieren Sie bitte einen Tierverhaltensforscher. Manchmal ist Medikamente erforderlich, um die grundlegende Angst so weit zu senken, dass das Training wirken kann.
Aber für die meisten „Klettverschluss“-Frenchies ist Beständigkeit der Schlüssel. Zeigen Sie ihnen, dass Sie immer zurückkommen und dass ihre Alleinzeit eine Zeit für leckere Leckereien und Nickerchen sein kann.
Ist Ihr Frenchie ein richtiger Klette? Was ist das Lustigste, was er getan hat, um Sie vom Gehen abzuhalten? Erzählen Sie uns in den Kommentaren davon!
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